Der Anforderungskatalog war von Beginn an lang, die Grundaufgabe komplex: Wir brauchen ein Modul, das einerseits so schwer und stabil ist, dass es einem Baum bei Wind und Wetter Halt gibt. Andererseits sollte es leicht sein, dass es sich ohne große Kraftaufwände von ein bis zwei Personen mit Vergnügen durch den Kessel bewegen lässt. Natürlich muss dafür gesorgt sein, dass sich der Baum in dem Modul möglichst wohl fühlt.

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 Das heißt, dass zum Beispiel auch ein Bewässerungssystem mitgeplant werden muss. Außerdem soll das Modul eine integrierte Sitzfläche haben und der Materialaufwand soll möglichst gering sein. Konstruktiv soll es so konzipiert sein, dass es sich einfach und schnell zusammen bauen lässt – schließlich ist unser Wunsch 16 solcher Module zu bauen.

Schaffe, schaffe, Prototyple baue!

 

Unser Entwurf sieht nun ein Modul nach dem Schubkarrenprinzip vor. Es besteht aus einem großen Basiskasten, der sowohl als Sitzfläche dient, als auch in der Mitte den Baum fest umfasst. Zwei lange Stangen oder auch Rohre können durch das Modul hindurch gesteckt werden und bilden so die Griffe der „Schubkarre“. Um den Baum herum, unter den Sitzflächen, können Gewichte verstaut werden, sodass das Modul mehr Standfestigkeit bekommt. Für den Umzug, wenn das Modul leicht sein muss um geschoben zu werden, können diese Gewichte dann entfernt werden.

Um dieses Prinzip auch in der Realität zu testen, haben wir die letzten beiden Wochenenden im Hobbyhimmel verbracht um an unseren Prototypen zu bauen. Nach einigem Messen, Sägen, Leimen und Schrauben stand es dann – unser erstes Wanderbaumallee-Modul!

Doch, wie bewegt es sich? Schnell waren ein paar Mitglieder aus dem Team als Testbäume „gepflanzt“. Ergebnis: Die Mitfahrt macht zwar Spaß und funktioniert im Flachen und bei einer Ladung bis zu 200kg auch noch gut. Auf Steigungen lässt sich das Modul aber noch nicht gut genug kontrollieren. Also heißt es: Weiter optimieren!

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Ein Gütesiegel haben wir aber dennoch schon erhalten: Die Module laden zum Verweilen ein.

In den kommenden Wochen werden wir mit Hochdruck den Entwurf finalisieren und dann in die Produktion der Module gehen. Dabei ist jede helfende Hand herzlich willkommen. Unterstützt uns beim Zusammenbau!

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